Soweit Heraklit von Ephesos, vorsokratischer Philosoph aus dem ionischen Ephesos. Was aber möchte ich in diesem meinem Weblog erreichen? Diese Frage erscheint berechtigt, zumal der Start mit zwei schwer wiegenden Zitaten nicht leicht fällt.
Heinrich Lersch, deutscher Arbeiterdichter der Zwischenkriegszeit, prägte als Sozialist eine Formulierung, die auf deutschen Soldatenfriedhöfen noch immer aufzufinden ist: „Deutschland muß leben, und wenn wir sterben müssen.“ Sie ist als solche eine ultimative Aufforderung trotz Gefahren etwas Höherem, hier Deutschland, dienlich zu sein. Sicherlich will ich mit derlei nicht Kriegsverherrlichung und tumbem Nationalismus dienen, wenngleich meine beiden Zitate in Kombination den geneigten Leser hierzu mit Sicherheit verleiten könnten.
Keinesfalls möchte ich bestreiten, dass Frieden ein glückseliger Zustand ist – wenn er seinen Namen denn verdient. In gewisser Weise stellt die Zusammenstellung beider Zitate jedoch eine sich in mir formulierende Kriegserklärung an jene Zustände dar, die unserem Vaterland einen rasanten Niedergang zu bescheren gedenken. Die Aggression, wenn nicht gar der Krieg von Innen, ist längst bittere Realität. Blinder Nationalismus wäre verfehlt, zu erkennen, dass mit dieser Nation etwas Größeres als nur eine Zusammenrottung von Menschen verbunden ist, demgegenüber aber zwingend erforderlich.
Was fehlt ist die weitere Schäden begrenzende Reaktion. Angesichts der Umstände keine leichte Aufgabe, beinhaltet sie doch die Gefahr des Ausgestoßenwerdens aus einer Gesellschaft, die sich einer Toleranz rühmt, welche die Grenzen der Dummheit längst überschritten hat. Wäre dies wirklich zu bedauern? Wohl kaum.
Alle weiteren Aspekte, Gedanken und dergleichen mehr werden bei Gelegenheit aufgegriffen und unter Umständen tiefer erörtert. Für’s Erste sei gesagt: Deutschland muss leben! Wer an seinem Untergang werkelte und werkelt wird, so uns die Geschichte hierbei hilfreich, nicht ungeschoren davon kommen. Wäre es zuviel verlangt, jeden ernten zu lassen, was er sät?
Mit viel, sehr viel Glück unsererseits, werden eben jene, die dieses Land niederreißen wollen, uns allen noch halbwegs rechtzeitig ein reinigendes Gewitter bescheren. Andernfalls wird das Gewitter ebenso eintreten, wenngleich zeitlich verzögert. Je später aber, desto mehr und eher wird Krieg dann, ganz allgemein gesprochen, als aller Dinge Vater in Erscheinung treten. Ich heiße Euch hiermit herzlich Willkommen!
Willkommen in der Schlangengrube des Internets
. Ich bin gespannt.
Fängt schon einmal gut an.
Viel Glück für die Zukunft!
Ich begrüße diese Themenfassung und Sicht sehr. Danke für die Vertretung meiner Interessen.