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Nicht nur, dass im Dritten Reich dem Zigarettenrauch von oben der Kampf angesagt wurde – gar nicht amerikanisch – und außerdem auch auf die Natur Rücksicht genommen worden ist. Nun widmet man sich bei einestages von Spiegel Online, der in Zeiten von Finanzkrise, politisch instabiler Lage in Hessen und einem eigentlich von Grund auf marodem deutschem Staat Heinrich Himmler auf das Titelblatt hebt, tatsächlich „Selters und Sudetenquell – Marke SS“.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Die SS war bis zur Kriegsniederlage Deutschlands größter Mineralwasserproduzent, da der Kräuterfreund Himmler als SS-Chef zum Wohle von Gesundheit und Kampfkraft seiner Mannen unbedingt vom Alkohol weg und zum Wasser hin wollte.

Im Sinne der vielen Kampagnen bliebe nur die Logik „Saufen, Saufen, Saufen [...]„ – natürlich nur im „Kampf gegen Rechts™“. Danke!

Heute also ist es geschehen. Noch vor wenigen Tagen konnten wir erleben, wie in Berlin auch die SPD inklusive ihres jüdischen Arbeitskreises gegen die Bundes-CDU Hetztiraden anstimmte, weil letztere eine Erklärung wider dem Antijudaismus nicht mittragen wollte, die gemeinsam mit der SED-Nachfolgepartei „Die Linke“ beschlossen werden sollte.

Kurz danach liegt es an vier hessischen Sozialdemokraten, die Realität zu benennen und sie auch zu bezeugen. Kurzum: Sie haben es getan, die Erklärungen sind verlesen, eine vom Namenschamäleon „Die Linke“ getragene rot-grüne hessische Minderheitenregierung für’s Erste passé. Insbesondere Carmen Everts konnte hierbei aus ihrer wissenschaftlichen Arbeit profitieren, befasste sie sich in ihrer Doktorarbeit über politischen Extremismus doch mit einem Vergleich von Republikanern und (damals noch) PDS. Was also soll überraschend daran sein, dass eine solche Person nun eine Zusammenarbeit mit einer von ihr selbst als „in Teilen“ extremistisch angesehenen Partei „Die Linke“ ablehnt? Da könnte die SPD in Sachsen ja gleich mit NPD und „Die Linke“ der CDU in den Karren fahren.

Da das Thema momentan ohnehin auf dutzenden Blogs in teils amüsierter Weise, sowie mindestens ebenso vielen Seiten diverser Medien – hier wiederum ist eine gewisse Trauer heraus zu lesen – publiziert wird, spare ich mir weitere Worte – und verlinke einfach mal Wesentliches:

Die Seiten des HR haben ob der von hier zuerst verbreiteten Neuigkeiten anscheinend derzeit ihre Probleme, bei der Hessen-SPD dauert es auch seit Bekanntwerden ewig mit dem Aufbau – und drauf gestanden hat NIX.

Soweit Heraklit von Ephesos, vorsokratischer Philosoph aus dem ionischen Ephesos. Was aber möchte ich in diesem meinem Weblog erreichen? Diese Frage erscheint berechtigt, zumal der Start mit zwei schwer wiegenden Zitaten nicht leicht fällt.

Heinrich Lersch, deutscher Arbeiterdichter der Zwischenkriegszeit, prägte als Sozialist eine Formulierung, die auf deutschen Soldatenfriedhöfen noch immer aufzufinden ist: „Deutschland muß leben, und wenn wir sterben müssen.“ Sie ist als solche eine ultimative Aufforderung trotz Gefahren etwas Höherem, hier Deutschland, dienlich zu sein. Sicherlich will ich mit derlei nicht Kriegsverherrlichung und tumbem Nationalismus dienen, wenngleich meine beiden Zitate in Kombination den geneigten Leser hierzu mit Sicherheit verleiten könnten.

Keinesfalls möchte ich bestreiten, dass Frieden ein glückseliger Zustand ist – wenn er seinen Namen denn verdient. In gewisser Weise stellt die Zusammenstellung beider Zitate jedoch eine sich in mir formulierende Kriegserklärung an jene Zustände dar, die unserem Vaterland einen rasanten Niedergang zu bescheren gedenken. Die Aggression, wenn nicht gar der Krieg von Innen, ist längst bittere Realität. Blinder Nationalismus wäre verfehlt, zu erkennen, dass mit dieser Nation etwas Größeres als nur eine Zusammenrottung von Menschen verbunden ist, demgegenüber aber zwingend erforderlich.

Was fehlt ist die weitere Schäden begrenzende Reaktion. Angesichts der Umstände keine leichte Aufgabe, beinhaltet sie doch die Gefahr des Ausgestoßenwerdens aus einer Gesellschaft, die sich einer Toleranz rühmt, welche die Grenzen der Dummheit längst überschritten hat. Wäre dies wirklich zu bedauern? Wohl kaum.

Alle weiteren Aspekte, Gedanken und dergleichen mehr werden bei Gelegenheit aufgegriffen und unter Umständen tiefer erörtert. Für’s Erste sei gesagt: Deutschland muss leben! Wer an seinem Untergang werkelte und werkelt wird, so uns die Geschichte hierbei hilfreich, nicht ungeschoren davon kommen. Wäre es zuviel verlangt, jeden ernten zu lassen, was er sät?

Mit viel, sehr viel Glück unsererseits, werden eben jene, die dieses Land niederreißen wollen, uns allen noch halbwegs rechtzeitig ein reinigendes Gewitter bescheren. Andernfalls wird das Gewitter ebenso eintreten, wenngleich zeitlich verzögert. Je später aber, desto mehr und eher wird Krieg dann, ganz allgemein gesprochen, als aller Dinge Vater in Erscheinung treten. Ich heiße Euch hiermit herzlich Willkommen!